AWO Ortsverein Neutraubling


Fahrt nach Südtirol vom 21.-24.09.2017

 

Reisebericht vo Ingetraut Mühlbauer

Pünktlich um 7.30 Uhr am 21.9.2017 holte Walter von der Firma Piendl  unsere Reisegruppe mit 35 Personen zur Fahrt nach Südtirol ab. Tiefe Nebelschwaden begleiteten uns in Richtung München, doch dann kam, je weiter wir in den Süden fuhren, die Sonne durch. Im Hotel „Wilder Kaiser“ in Oberaudorf, zu Füssen des Wilden Kaisers, erwartete uns ein großartiges Frühstückbüffet. Frisch gestärkt ging es dann bei herrlichem Wetter weiter. Wir fuhren vorbei an schneebedeckten Bergen in Richtung Innsbruck, weiter über den Brenner nach Sterzing, vorbei an Franzensfeste in Richtung Brixen nach Bruneck, wo wir eine Pause einlegten. Bruneck liegt im Zentrum des Pustertals, der Hausberg der Gemeinde ist der berühmte Kronplatz, der über dem Tal  thront und Sommer wie Winter Aktivurlauber und Sportler in seinen Bann zieht. Bruneck, die Perle des Pustertals wurde 2009 zur lebenswertesten Kleinstadt Italiens gekrönt. Die hübsche kleine Altstadt zieht sich rund um den Schlossberg, sie  hat eine schöne Fußgängerzone mit  bemalten Fassaden an den Häusern sowie hübsche Bürgerhäuser.  Auch reichte die Freizeit in Bruneck noch für einen Kaffee, ein Eis oder ein Bier, bevor es dann weiter nach Uttenheim  ging. Im Hotel Schlössl , unserem Quartier für die nächsten 3 Nächte, wurden wir von Familie Niederkofler herzlich begrüßt. Mit einem köstlichen Abendessen und einem  Begrüßungsschnaps ging der Tag zu Ende.
Am nächsten Morgen um  8.30 Uhr begrüßte uns unser Reiseleiter Josef, der uns 2 Tage begleitete.  Die Stadt Bozen war das 1. Ziel. Bei herrlichem Wetter erreichten wir  die Hauptstadt Südtirols mit 105 000 Einwohner. Vom Waltherplatz , dessen Name an den Dichter und Minnesänger Walther von der Vogelweide, mit seinem Denkmal erinnert, begann unsere Führung durch die Stadt. Südlich des Waltherplatzes  steht das Wahrzeichen Bozens, die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, seit 1964 der Dom, den wir besichtigten. Vom Rathausplatz kommt man in die berühmte Bozener Laubengasse, sie ist geprägt von schmiedeeisernen Wappen und modernen Leuchttafeln, Schaufenstern und Vitrinen.  Die Laubengasse mündet auf dem stimmungsvollen Obstmarkt, dem berühmten Markt (Obst und Gemüse) der Stadt, der mit seinem farbenfrohen Treiben zu den größten Anziehungspunkten Bozens zählt.  Vor der Laubengasse befindet sich der barocke Neptunbrunnen aus dem Jahre 1746. Nach einer Freizeit, Einkauf oder einem kleinen Imbiss verließen wir Bozen. Wir fuhren  entlang der Weinstraße und dem  Kalterersee  nach Kaltern.  In der Wein- und Sektkellerei  Kettmeir in Kaltern  wurden  wir zur Weinprobe erwartet. Die Firma Kettmeir besteht seit 1919. Nach der Führung und Erklärungen  im Weinkeller ging es zum gemütlichen Teil über. Wir durften 5 verschiedene Sorten Wein  probieren und die Stimmung wurde immer lauter. Es wurde auch fleißig eingekauft. An vielen Weinberger vorbei,  über Brixen und Bruneck fuhren wir nach Uttenheim in unser Schlössl.
Am nächsten Tag war die große Dolomitenfahrt angesagt.  Pünktlich um 8.30 Uhr war unser Josef  wieder da. In Toblach verliesen  wir  das Pustertal und fuhren in das Höhlensteintal. Das rund 15 km lange, von steilen, hochaufragenden Flanken begleitete Engtal  gilt als „Nordtor der Dolomiten“. Die Fahrt ging entlang der 3-Zinnen, sie sind die Wahrzeichen der Dolomiten im Hochpustertal, vorbei  an dem Monte Cristallo (3221m)an den Misurina-See. Hier wurde eine kurze Pause eingelegt, um den atemberaubenden Anblick eines der schönsten Gebirgspanoramen der Dolomiten zu geniesen.
Bevor wir Cortina a`Ampezzo erreichten,   mussten wir über den Passo Tre Croci ( 1809 m hoch) fahren. Von hier hatten wir einen herrlichen Blick auf den Monte  Cristallo,  auf den Falzàregopaß und die firnbedeckte  Marmolada (3343 m), den höchsten Gipfel der Dolomiten. In zahlreichen Windungen durch Wiesen und Lärchenwälder ging es in den Talkessel von Cortina dÀmpezzo. Weiter ging es auf der großen Dolomitenstraße zum Falzàrego  Pass (2105 m hoch ).In dieser  Gegend wurde im Ersten Weltkrieg  hart gekämpft. Im Hotel Olympia in Arabba, einem kleinen aufstrebenden Ferienort machten wir unsere Mittagspause. Nach der Stärkung und Erfrischung ging es weiter in Richtung Pordoipass. Viele Kehren und Serpendienen mussten bewältigt werden. Östlich vom Pordoijoch liegt das Deutsche Kriegerehrenmal Pordoi. Der 1959 eingeweihte Bau, ein achteckiger, von einer Rundmauer umgebener Turm, bewahrt die sterblichen Überreste von etwa 8000 deutschen und österreichischen Soldaten des Krieges 1914 bis 1918 sowie etwa 900 Gefallene des Zweiten Weltkrieges. Der Pass Pordoi (2239 m hoch) ist ein bevorzugter Ausgangspunkt für anspruchvolle Bergtouren und Klettersteige, auch die Pisten der Skigebiete Belvedere und Arabba sind bequem zu erreichen. Das Pordoijoch war mehrfach Etappenziel des Giro d`Italia. Bei dem herrlichen Wetter hatten wir eine Supersicht auf die Berggruppen, die sich bei jeder Kurve zeigten.  Viele Motorradfahrer und Radfahrer waren unterwegs, die die vielen Serpentinen und scharfen Kurven genossen. Auf der stark kurvenreichen Straße  von Pordoijoch  zum  Sellajoch ( 2213 m) hatte man einen herrlichen Blick auf die Geisslerspitzen und sehr gut einsehbar die Marmalatagruppe mit ihrer vergletscherten Nordabdachung. Nach kurzer Zeit erreichten wir das Grödnerjoch (2121 m) im Herzen der Dolomiten, mit letztem Blick auf die Sellagruppe. Mit vielen Eindrücken, und Bezwingen von fünf Pässen und 140 Kehren kehrten wir glücklich  wieder ins Schlössl zurück. Einen großen Applaus bekam Walter für sein ruhiges und souveränes Fahren bei den vielen gefährlichen Kurven.
Am Abend nach dem Essen, war Törggelen angesagt. Bei Musik und beim Wein, beim Schinken und bei heißen Maronen konnten wir einige Stunden in lustiger Stimmung verleben.
Am nächsten Morgen hieß es Kofferverladen und es ging nach Hause. In Gasthaus Forster        am See, bei Landshut, wurde am Nachmittag noch Brotzeit gemacht und dann ging es heim. Frau Mühlbauer bedankte sich bei den Gästen für die harmonischen Tage miteinander. unserem Fahrer Walter von der Firma Piendl, der das erste Mal mit uns fuhr, dankte sie herzlich für seine ruhige  und gute Fahrweise. 

Jahresprogramm 2017

16.08.         Grillfest im AWO-Treff

 

16.09.         Weinfest im AWO-Treff

 

21.-24-9.     4-tägige Reise zum Törggelen mit großer Dolomitenfahrt

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2017 mit Neuwahlen

Die geehrten Mitglieder des OV Neutraubling
Die geehrten Mitglieder mit der wiedergewählten Vorsitzenden Ingetraut Mühlbauer

Ingetraud Mühlbauer wurde im Ehrenamt bestätigt – Treue Mitglieder ausgezeichnet



Die Neuwahlen bildeten den Schwerpunkt bei der Jahreshauptversammlung des AWO- Ortsvereins Neutraubling, bei der auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Johann Schnetter anwesend war. AWO Vorsitzende Ingetraud Mühlbauer wurde wieder in ihrem Amt bestätigt. Ihr zur Seite stehen Stellvertreterin Ingrid Fähnrich, Kassier Manfred Barth, Schriftführerin Karin Fischer, Emmi Bauer und Ingrid Fähnrich die Leiterinnen des AWO-Treffs, sowie die Beisitzer Gabi Drallmer, Helmut Krause, Heidi Lechleitner, Hilde Stiglmeier und Karl-Heinz Weigl. Ingetraud Mühlbauer bedankten sich bei den aus altergründen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern. Ein besonderer Dank ging an Josefine Löffler und Herta Schwella, die 50 Jahre lang zwei Mal im Jahr die Landessammlung übernommen hatten.

Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Anschluss im Mittelpunkt. Geehrt wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft Margarete Diem, Marianne Hannes, Elli Kretschmer, Anna Mandl, Hildegard und Werner Schmidt sowie Harald Stadler. Vor 15 Jahren haben sich Manfred Barth, Heidrun Fleischmann, Maria Gabor, Waltraud Glas, Roswitha Handl, Karin Kreutmeier, Artid Sasic, Astrid Sidentop und Karl-Heinz Weigl der AWO angeschlossen; seit zwei Jahrzehnten hält Carola Spiegl der Gemeinschaft die Treue, seit 30 Jahre Joachim Pesth, seit 35 Jahren Lucia Kempf; vor vier Jahrzehnten sind Anneliese Klotzki und Herta Schwella beigetreten, vor 45 Jahren Martha Cemetschka, Robert Frank und Erich Seidl. Seit 50 Jahren hält Wido Happacher die Treue.

Zum Schluss bedankte sich die Vorsitzende bei den wiedergewählten Vorständen und den treuen Mitgliedern, die die AWO unterstützen und sich damit zu den Grundwerten der Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit bekennen.

Die AWO Neutraubling ist stolz auf ihre 66 Jahre und den 50-jährigen Bestand des Altenclubs.